


Das Hotel 3 Mohren wurde errichtet von Alois Hell, des seinerzeitigen Gastwirts und Mitpächters des herzoglichen Jagdschlosses in Kühtai, und wurde im Tiroler Volksboten mit folgender Zeile bedacht: „Der Mann muss Schneid haben, der es wagt, dem Tal-Gott selbst die Stirn zu bieten!“
Der erwähnte "Tag-Gott" war unser Ur-Großvater Johann Tobias Haid, Tourismuspionier und Besitzer des Posthotel "Kassl".
Erbaut wurde das Hotel von Ende 1906 bis 1908, die Bauzeit betrug somit nur gut 1 1/2 Jahre.
Das Bild rechts zeigt ein Gruppenfoto der damaligen Bauarbeiter anlässlich der Firstfeier.
Die Architektur des Hauses hat Alois Hell an die Kurhotels
in Meran angelehnt, wo es ihn oft hinzog, in Oetz hieß es bei
der Rückkehr seiner Ausflüge nach Meran stets: „Jetzt hat er
wieder einen neuen Turm mitgebracht“
Die Eröffnung wurde im "Tiroler Volksboten" mit folgende Worten angekündigt: "Kommenden Sonntag wird das neue Hotel des Alois Hell (Drei Mohren) mit Musik eröffnet werden. Das Haus ist nur primitiv im Rohbau fertig, heute fehlt noch die Haustüre."
Die erste Frau von Alois Hell stammte vom Hotel Drei Mohren in Lermoos, auch ein Hotel mit Türmchen und vielen Schnitzereien, daher auch der Name „Drei Mohren“.
